Am 30. Juni 2025 haben der Hamburg Airport und ENERCON einen wichtigen Meilenstein für die Klimastrategie „Net Zero 2035“ erreicht: Mit der Unterzeichnung des Kauf- und Wartungsvertrags für sechs Windkraftanlagen wird der Bau des Windparks Heidmoor bei Kaltenkirchen konkret. Die Anlagen entstehen auf einem Flughafengrundstück in Schleswig-Holstein und sind ein wichtiger Schritt um den Flughafenbetrieb bis 2035 vollständig CO₂-frei zu gestalten.
„Der Bau des Windparks in Heidmoor bringt uns unserem ehrgeizigen Ziel, als erster großer Flughafen in Deutschland bis 2035 den eigenen CO2-Ausstoß auf Null zu reduzieren, entscheidend näher. Der Windpark Heidmoor ist eine der größten Investitionsentscheidungen des Flughafens in den letzten Jahren und markiert für uns auch den Eintritt in ein neues Geschäftsfeld. Am wichtigsten ist aber, dass uns der Windpark unabhängig und resilienter in unserer Energieversorgung macht.“, sagt Christian Kunsch, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.
Die Genehmigung für den Windpark ist bereits beantragt, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 vorgesehen. Die sechs Windkraftanlagen vom Typ E-175 EP5 E1 verfügen jeweils über sechs Megawatt Leistung und werden den gesamten Energiebedarf des Flughafens decken. Mit einer Gesamtinvestition von rund 70 Millionen Euro ist das Projekt eine der größten Investitionen des Flughafens und macht ihn unabhängiger und resilienter in der Energieversorgung.
Die Partnerschaft mit ENERCON wurde im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens geschlossen. Neben dem Windpark investiert der Flughafen im Rahmen von Net Zero 2035 insgesamt 250 Millionen Euro in nachhaltige Lösungen, darunter alternative Antriebe im Fuhrpark und die Umstellung auf Fernwärme. Mit dem Windpark Heidmoor setzt Hamburg Airport einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum ersten CO₂-freien Großflughafen Deutschlands.
Weitere Informationen zum Windpark Heidmoor: https://wind-heidmoor.de
Weitere Informationen zu Net Zero 2035: https://www.net-zero2035.de
