Björn Steiger Stiftung

Kompetenzen
UAM
Organisationsarten
Forschung und Entwicklung

Die Björn Steiger Stiftung zählt seit mehr als einem halben Jahrhundert/den sechziger Jahren zu den prägenden Akteuren der Notfallhilfe und des Rettungswesens in Deutschland. Aus einer zivilgesellschaftlichen Initiative hervorgegangen, hat die Stiftung mit der Einführung der bundesweit einheitlichen Notrufnummern 110/112, dem Aufbau des 24-Stunden-Notarztsystems sowie der Etablierung der zivilen Luftrettung (DRF) die öffentliche Sicherheits- und Gesundheitsinfrastruktur Deutschlands nachhaltig mitgestaltet. Neben ihrer operativen und gesundheitspolitischen Arbeit engagiert sich die Stiftung zunehmend als innovationsorientierter Think Tank an der Schnittstelle von Digitalisierung, Resilienz, Luftfahrt und Gefahrenabwehr.

Im Bereich Luftfahrt stehen Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Integration unbemannter Systeme (UAS) in BOS-, KRITIS- und Dual-Use-Anwendungen im Fokus. Dazu gehören KI-gestützte Lagebilder, Sensorfusion, Leitstellenintegration, resiliente Kommunikationsstrukturen sowie datenbasierte Entscheidungsunterstützung im Kontext kritischer Einsatzlagen.

Mit dem RescueBee Hive hat die die Stiftung ein modulares, skalierbares und herstellerunabhängiges Drohnenhangarsystem für automatisierte UAS-Operationen entwickelt. Das System adressiert insbesondere Anwendungen im Bereich Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Infrastrukturüberwachung und Sicherheitsarchitekturen.

Zu den zentralen Eigenschaften des RescueBee Hive zählen:

  • Integration unterschiedlicher Drohnentypen
  • skalierbare Multi-Hangar-Architekturen
  • Vorbereitung zur Integration in UTM- und Leitstellensysteme
  • automatisierter Betrieb und persistente Einsatzfähigkeit
  • Integration stationärer und mobiler Sensorik
  • KI-gestützte Daten- und Lagebildauswertung
  • robuste Infrastruktur für BOS- und KRITIS-Anwendungen

Der RescueBee Hive befindet sich aktuell im Status einer Nullserie und wird gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Industrie und Anwenderorganisationen weiterentwickelt.

Die Stiftung sucht den Austausch mit:

  • europäischen Drohnenherstellern und Systemintegratoren,
  • Umsetzungspartnern für Pilot- und Demonstrationsprojekte,
  • Forschungspartnern im Bereich KI, Sensorik und Datenfusion,
  • sowie Akteuren aus UTM-, Leitstellen- und Plattformintegration.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung resilienter und interoperabler Lö

ngen zur Stärkung europäischer Technologie- und Datensouveränität sowie auf wirtschaftlich tragfähigen Betriebsmodellen für vernetzte Drohneninfrastrukturen mit mehreren Hangarstandorten und heterogenen Flotten.

Jetzt anmelden zu unserem