Das kontaktlose Reisen mit Gesichtserkennung ermöglicht ein nahtloses Passieren von Sicherheitskontrolle und Gate.

Nach erfolgreicher Einführungsphase startete am 28. April offiziell die biometrische Gesichtsfelderkennung der Star Alliance am Hamburg Airport. Mit dem neuen Service kommen teilnehmende Fluggäste von Austrian, SWISS und Lufthansa zügig kontaktlos durch die Zugänge zur Sicherheitskontrolle und das Boarding – ohne eine Bordkarte oder das Smartphone.


Um den Service nutzen zu können, können sich Teilnehmer des Loyalitätsprogramms Miles & More einmalig für Star Alliance Biometrics registrieren, was mindestens 24 Stunden vor Abflug erfolgen muss. Dazu benötigen sie ihren gültigen Reisepass sowie die neueste Version der Lufthansa App oder Miles & More App. Sobald sie sich angemeldet haben, können sie am Flughafen Hamburg die zentrale Sicherheitskontrolle und die Boarding Gates A17 und C16 kontaktlos passieren. Die Zugänge am Gate und an den Fastlanes der zentralen Sicherheitskontrolle sind gut sichtbar gekennzeichnet. Ihr Gesicht wird dort automatisch von der Kamera erfasst und mit ihrem hinterlegten Bild abgeglichen. Dabei können die Reisenden ihre Mund-Nasen-Bedeckungen, die sie zurzeit im Terminal zum Gesundheitsschutz tragen müssen, aufbehalten. Bei einer positiven Übereinstimmung öffnen sich die Zugänge automatisch.

Die Technologie wurde bereits im November 2020 an den Drehkreuzen Frankfurt, München und Wien erfolgreich eingeführt mit dem Ziel, den Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis zu ermöglichen. Hamburg Airport ist damit der vierte teilnehmende Flughafen. Einmal registriert können die Fluggäste die biometrischen Zugänge an allen teilnehmenden Flughäfen nutzen. Die in Star Alliance Biometrics verwendete Lösung zur Identifizierung basiert auf der Gesichtserkennungstechnologie NEC I:Delight der japanischen NEC Corporation und steht Miles & More-Teilnehmern, die der Verwendung ihrer biometrischen Daten während des Reiseprozesses zugestimmt haben, kostenlos zur Verfügung.

Bezüglich des Datenschutzes und der Sicherheit wird betont, dass persönliche Daten wie Fotos und andere Identifikationsmerkmale verschlüsselt und sicher gespeichert werden. Das System sei von Anfang an unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze und auf Basis der neuesten Gesichtserkennungstechnologie entwickelt worden. Die Speicherung persönlicher Daten werde auf ein notwendiges Minimum begrenzt.

via: Hamburg Airport