Corona-Update für die Hamburg Aviation Community

Informiert bleiben in Zeiten von Covid-19

Covid-19 (Corona) zwingt den Luftfahrtstandort zum Umdenken. Damit Sie informiert bleiben, stellen wir Ihnen auf dieser Seite hilfreiche Links und News zur Verfügung.

Bei allen Fragen, bei denen Sie das Hamburg Aviation Office Team aus dem Homeoffice mit Recherchen, neuesten Informationen zu Hilfen für Unternehmen, o.ä. unterstützen kann sprechen Sie uns jederzeit gern an. Auch von zu Hause stehen wir Ihnen bei Bedarf für Web-Meetings oder Telefonkonferenzen zur Verfügung.

Sie Sind Mitglied bei Hamburg Aviation? Nutzen Sie unsere Corona-Vernetzungsplattform zur Veröffentlichung Ihrer Gesuche, Fragen und Angebote. Bei Interesse senden Sie uns eine Email an infohamburg-aviation.com und Sie erhalten eine Einladung.

Lassen Sie uns nicht jeder einzeln das Rad neu erfinden:
Das Corona-Virus verlangt von uns allen größtmögliche Flexibilität, schnelle Entscheidungen und unkonventionelle Lösungen.

Sie kennen die ultimativen Tipps fürs Homeoffice?
Haben Ihren Schichtbetrieb umgestellt?
Konnten digitale Hilfsmittel implementieren, dank derer der Austausch mit Ihren Kunden und Auftraggebern kein Problem ist?

Die Community freut sich auf Ihre Erfahrungsberichte für ein erfolgreiches Krisenmanagement. Wir veröffentlichen Ihre Tipps in Abstimmung mit Ihnen auf dieser Seite - gemeinsam schaffen wir das!

Kirsten Schümer
kirsten.schuemerhamburg-aviation.com, +49 40 2270 19 477

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  • Online Events für Sie

Gemäß der Allgemeinverfügung der Hamburger Gesundheitsbehörde muss auch Hamburg Aviation alle Veranstaltungen bis Ende April absagen. Wir denken um und bieten unseren Mitgliedern ausgewählte Formate nun online als Web-Schalte an:

Windrove Web-up - der UAM-Stammtisch von Hamburg Aviation!

09.04.2020 (16-17 Uhr) und 23.04.2020 (16-17 Uhr)

Für Rückfragen und Anmeldung wenden Sie sich bitte an Lisa Kadah (lisa.kadahhamburg-aviation.com, +49 40 22 70 19 490).

 

  • Wöchentliche Telefonkonferenz für Mitglieder

Als Hamburg Aviation Mitglied können Sie sich jeden Freitag live von 11-12 Uhr in einer Web-Konferenz mit unseren Mitgliedern und Partnern über die derzeitige Lage in den Betrieben, die Entwicklung in der Luftfahrt allgemein sowie Unterstützungsangebote der öffentlichen Hand austauschen. Um die Einwahldaten zu erhalten, bitten wir Sie kurz um eine Mitteilung per E-Mail an das Community Management (Mareile Bösecke: mareile.boeseckehamburg-aviation.com; Kirsten Schümer: kirsten.schuemerhamburg-aviation.com).

  • Hilfe für Unternehmen in Hamburg

Der Senat verfolgt den Verlauf der Epidemie und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft sehr genau. Dazu steht er im intensiven Austausch mit Verbänden, Kammern, Fördereinrichtungen und den anderen Bundesländern und dem Bund. Die Auswirkungen auf die Unternehmen und die Wirtschaft sind derzeit noch schwer abzuschätzen. Über mögliche Hilfsangebote können sich Unternehmen auf der stets aktualisierten Website der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Hamburg informieren. Zur Webseite

Hamburger Corona Soforthilfe: Das Programm wird zentral von der IFB Hamburg gesteuert und bietet einmalige nicht rückzahlbare Zuschüsse für Solo-Selbständige, Freiberufler (maximal 11.500 €) und betroffene kleine und mittlere Unternehmen (je nach Unternehmensgröße maximal 14.000 bis 30.000 €) aus Hamburg. Das Antragsverfahren ist vollständig digital - eine schriftliche Antragstellung ist nicht möglich (weder postalisch noch per E-Mail)! Der Antrag interegriert dabei die Bundes- sowie die Landessoforthilfen, so dass nur ein Antrag gestellt werden muss.

Alle wesentlichen Informationen zur Förderung, zu den Fördervoraussetzungen und zur Förderhöhe finden Sie hier. Die Lesen Sie diese unbedingt sorgfältig, bevor Sie mit der Antragstellung beginnen! Alle wesentlichen Fragen zum Antragsverfahren finden Sie hier in einem FAQ. Förderrichtlinie selbst finden Sie hier. Bei Beratungsanfragen steht Ihnen das IFB Callcenter zur Verfügung: 040 42828-1500/Callcenteranfragenifbhh.de

>>> Hamburger Schutzschirm: HIER geht es zum Antrag für die Hamburger Corona Soforthilfe <<<

Auch die Handelskammer Hamburg und die Handwerkskammer Hamburg informieren auf Ihren Websites über die aktuelle Situation. Die Handelskammer hat überdies eine Corona-Hotline eingerichtet: 040 36138-130.

Für Unternehmerinnen und Unternehmer mit Fragen zu möglichen Förderungen, Hilfsangeboten, Kurzarbeit wurden nun zusätzlich branchenspezifische Hotlines und E-Mailadressen in der Wirtschaftsbehörde eingerichtet. Die Telefone sind montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr zu erreichen:

Industrie:
040 - 428 41-3637 & unternehmenshilfen.industrie@bwvi.hamburg.de

Hafen, Schifffahrt und Logistik:
040 - 428 41-3512 & unternehmenshilfen.logistik@bwvi.hamburg.de

Einzelhandel:
040 - 428 41-1648 & unternehmenshilfen.einzelhandel@bwvi.hamburg.de

KMU:
040 - 428 41-1497 & unternehmenshilfen.kmu@hamburg.de

Kurzarbeitergeld: Detaillierte weitereInformationen und Ansprechpartner hierzu entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Bereich "Informationen zu Kurzarbeit"

  • Hilfe für Unternehmen in Schleswig-Holstein

Das Gesundheitsministerium in Schleswig-Holstein informiert regelmäßig online über neue Entwicklungen, ausführliche Informationen: Zur Website

Corona-Soforthilfe-Programm: Die Corona-Soforthilfe soll kleinere Gewerbetriebe und Selbständige rasch und unbürokratisch finanziell unterstützen, die durch die Corona-Pandemie in eine akute existenzbedrohende wirtschaftliche Lage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Alle relevanten Informationen hierzu finden Sie auf der offiziellen Website der IB.SH

Kurzarbeitergeld: Informationen und Ansprechpartner hierzu entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Bereich "Informationen zu Kurzarbeit"

  • Hilfe für Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

Auch das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt von der Coronakrise besonders geschädigten gewerblichen Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe einschließlich Kulturschaffender Zuschüsse zur Überbrückung des Liquiditätsengpasses.  Das Antragsformular kann vorab per E-Mail (soforthilfe@lfi-mv.de) übermittelt werden, jedoch ist eine postalische Zusendung des Formulars zwingend erforderlich!

Corona-Soforthilfe MV: Alle Informationen und Formulare finden Sie auf der LFI-Website

Das Wirtschaftsministerium unterstützt Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen infolge der Ausbreitung des Coronavirus zudem mit einer Unternehmenshotline, die von der Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH (GSA) in Schwerin betreut wird. Die Nummer der Hotline lautet: 0385-588 5588. Sie ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag bis Freitag, 08:00 bis 20:00 Uhr. Zur Website

Kurzarbeitergeld: Informationen und Ansprechpartner hierzu entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Bereich "Informationen zu Kurzarbeit".

  • Hilfe für Unternehmen in Niedersachsen

Die Corona-Epidemie stellt auch die Unternehmen in Niedersachsen vor besondere Herausforderungen. Wir haben einige Hinweise zusammengestellt, die beachtet werden sollten, und informieren über Unterstützungsangebote der Landesregierung. Um Unternehmen, die von der Corona-Epidemie stark betroffen sind, zu helfen, bietet die Landesregierung zahlreiche Unterstützungsangebote für diese Unternehmen an.

Zu Fragen zu weiteren Themen rund um die Corona-Epidemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft hat das Wirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet:

Tel: 0511 120 5757 (8 - 20 Uhr) oder mw-coronamw.niedersachsen.de.  

Zur Website der Landesregierung

Um die Folgen für niedersächsische Unternehmen abzumildern, hat das Land Niedersachsen ein Corona-Hilfsprogramm in Höhe von 1,4 Milliarden Euro verabschiedet. Liquiditätskredite und –zuschüsse können bei der Niedersächsischen Förderbank (NBank) ab sofort online beantragt werden

Kurzarbeitergeld: Informationen und Ansprechpartner hierzu entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Bereich "Informationen zu Kurzarbeit"

  • Hilfe für Unternehmen in Bremen

Bei der Bremer Aufbau-Bank steht eine Task Force zur Unterstützung der Wirtschaft bereit, eine Übersicht der Angebote findet sich bei bremen-innovativ.de

Kurzarbeitergeld: Informationen und Ansprechpartner hierzu entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Bereich "Informationen zu Kurzarbeit"

  • Informationen zu Kurzarbeit

Eine aktuelle Übersicht zum Kurzarbeitergeld gibt es auf der Landingpage der Bundesagentur für Arbeit mitsamt FAQ zum Thema: www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
 
Zudem gibt es auf YouTube neue Videos zum Thema Kurzarbeitergeld:
 
1.    Voraussetzungen: www.youtube.com/watch
2.    Verfahren: www.youtube.com/watch
 
Die Arbeitsagentur verweist darauf, dass der schnellste Weg zur Agentur aktuell die Arbeitgeber-Hotline mit der Nummer: 0800-455520 ist.
Wenn sie hier unter Angabe Ihrer Betriebsnummer anrufen, erhalten Sie direkt ihre Zugangsdaten zum E-Service und werden zur Anzeige für Kurzarbeitergeld gelotst. Bitte nicht !!! vorab auf der Homepage der Arbeitsagentur registrieren, da dadurch unnötige Onlinedatensätze generiert werden.

Best Practices aus der Community

  • So begegnet die Hamburg Aviation Community Covid-19.

Die Vartan Aviation Group setzt auf Baumwolle, Kaffeefilter und Engagement

Im Kampf gegen die Kurzarbeit und für das gemeinsame Miteinander werden bei Vartan nun Mundmasken produziert.

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„Nutzen Sie Angebote der Unterstützung!“

André Mucha, Air Cost Control GmbH, sieht sich und sein Team nach der Orientierungsphase gut aufgestellt.

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PODCAST: Kurzarbeit & Home Office: Was Mittelständler jetzt wissen müssen

Die Corona-Krise trifft die Luftfahrtindustrie mit voller Wucht. Dazu kommt: Keiner weiß, was die kommenden Wochen noch bringen werden. Wie können...

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So wird’s ausgefüllt: Hamburger Corona Soforthilfe

Linksammlung

Don't believe in #fakenews! Diese Quellen liest das Hamburg Aviation Office:

Ticker zur Branchenlage

Dieser Ticker wird jeden Tag gegen 16 Uhr mit einer aktuellen Zusammenfassung zu den Auswirkungen von Corona auf unseren Luftfahrtstandort erweitert. Bleiben Sie informiert!

Montag, 06. April 2020

  • Gemeinsame Branchen-Umfrage startet: im Zuge der Corona-Krise führt der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) mit Unterstützung der h&z Unternehmensberatung eine bundesweite und flächendeckende Umfrage in der deutschen Zulieferindustrie, mit besonderem Fokus auf den Mittelstand, durch. Hamburg Aviation unterstützt die Maßnahme und leitet den Fragebogen derzeit in seinen Mitgliederkreis weiter. Ziel der Befragung ist es, die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise auf die Branche und die aktuelle Sicht der Unternehmen, Ihre Einschätzungen und Erwartungen, zu erfassen. Aus den Ergebnissen werden dann unmittelbar der Status Quo und die dringendsten Herausforderungen abgeleitet werden, um mit der Politik – auf Landes- und Bundesebene – geeignete, übergreifende Lösungsmaßnahmen zu erarbeiten.
  • Auswirkungen der COVID19-Krise auf Flugzeugbauer: laut den Analysten des Branchendienstes Leeham News könnte Boeing langfristig am stärksten von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sein. Doch auch für Airbus wird in den nächsten Jahren eine düstere Prognose gestellt. Am gefährdetsten sei das A330neo-Programm, dessen größter Kunde die malaysische Billigairline Air Asia X ist. https://leehamnews.com/2020/04/06/pontifications-assessing-the-impact-of-covid-19-todays-take/
  • US-Flugzeugbauer Boeing hat angekündigt, den Produktions-Stopp in den Werken im Bundesstaat Washington auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Im dortigen Großraum Seattle findet der Großteil der Fertigungsaktivitäten mit zehntausenden Mitarbeitern statt. Bei Airbus ruht die Produktion in Spanien, nachdem die dortige Regierung einen Shutdown für sämtliche nicht systemrelevanten Industrieaktivitäten verhängt hat. Unter anderem fertigt Airbus im besonders von COVID-19 getroffenen Madrider Vorort Getafe Ruderelemente für die Verkehrsflugzeugfamilien.

Sonntag, 05. April 2020

Samstag, 04. April 2020

  • Bund und Lufthansa verhandeln intensiv über Staatsbeteiligung: Die Gespräche sollen möglicherweise bereits in der kommenden Woche abgeschlossen werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfahren hat. Lufthansa bestätigte Verhandlungen über verschiedene Beteiligungsformen des Staates. Man sei im engen Austausch mit allen Regierungen im Heimatmarkt und anderen Stellen wie der staatlichen KfW-Bank. Die Lufthansa ist seit 1997 vollständig privatisiert, derzeit sind 87.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Konzern-Töchter wie Austrian oder Brussels Airlines haben ihren Flugbetrieb derzeit vollständig eingestellt.
  • Langfristige Auswirkungen von COVID19 auf die Luftverkehrsbranche: das britische Branchenmedium Future Travel Experience hat eine Analyse veröffentlicht, mit welchen Maßnahmen Reisende an Flughäfen und in Flugzeugen künftig konfrontiert werden könnten.
  • Reisestopp gefährdet Wiederzulassung der Boeing 737 MAX: Insbesondere Mitarbeiter ausländischer Zulassungsbehörden können in der derzeitigen Lage nicht länger in die USA reisen, um geplante technische Abnahmen und Termine bei Boeing wahrzunehmen. Auch die US-amerikanische Zulassungsbehörde FAA ist derzeit mit völlig neuen und zeitkritischen Fragestellungen für eine sichere Durchführung des Luftverkehrs in Zeiten von Corona beschäftigt, die das Tagesgeschäft der Beamten „auf den Kopf“ gestellt haben. Eine Wiederzulassung des Boeing-Musters könnte sich so auf unbestimmte Zeit hinauszögern.
  • Historischer Einbruch des Luftverkehrs im Inforgramm: die Auswertung des schwedischen Branchendienstes Flightradar24 zeigt eindrücklich den Einbruch der weltweit gemessenen Flugbewegungen im Vergleich zu den Daten der Vorjahre.

Freitag, 03. April 2020

  • Die von Lufthansa Technik initiierte Independent Aircraft Modifier Alliance IAMA hat zu COVID-19 ein virtuelles Think Tank-Programm eingerichtet, um sicherzustellen, dass die Flotten für eine sichere Reaktivierung und die Wiederinbetriebnahme vorbereitet sind. Zusätzlich zum virtuellen Think Tank werde eine stetig aktualisierte Liste von krisenbezogenen Produkten und Dienstleistungen aus der Branche zur Verfügung gestellt. https://members.iamalliance.aero/#/members/1170/view
  • Airbus prüft infolge der Coronakrise zufolge eine umfangreiche Kürzung seiner Flugzeugproduktion. Im Raum steht demnach eine Halbierung der monatlichen Fertigungsrate von 60 Maschinen der A320-Familie für ein oder zwei Quartale. Airbus dementiere den Bericht nicht. https://www.airliners.de/airbus-halbierung-a320-produktion-herbst/54689
  • Covid-19 zwingt den Luftfahrtstandort zum Umdenken. Aber eine solche Krise bringt uns auch näher zusammen! Mit unserer neuen Vernetzungsplattform auf MS Teams bieten Ihnen HCAT+ als Koordinator des Projektes DigiNet.Air und Hamburg Aviation einen Ort für Ihren Austausch rund um Corona. Der Hanse-Aerospace e.V und HECAS sind hier ebenfalls vertreten und stehen Ihnen bei Rückfragen zur Verfügung. Sie möchten Zugang zur Plattform erhalten? Dann antworten Sie uns einfach kurz auf diese Email und Sie erhalten eine Einladung. Tipp: Wenn Sie bereits MS Teams nutzen, empfehlen wir, auch die dafür verwendete Email-Adresse für unsere Plattform zu nutzen. Sie haben eine Frage zur Anmeldung? thomas.grevehcatplus.de / julia.grosserhamburg-aviation.com
  • Thomas Cook Aviation ist pleite. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" hat die Fluglinie mit Sitz im hessischen Oberursel Insolvenz angemeldet. Thomas Cook Aviation war zuletzt mit sechs Maschinen der Typen Airbus A320 und A321 im Auftrag von Condor ab Düsseldorf und Leipzig/Halle unterwegs und flog vor allem Ziele im Mittelmeerraum an. https://www.airliners.de/thomas-cook-aviation-pleite-insolvenz-fluggesellschaft/54642

Donnerstag, 02. April 2020

  • Aircraft Interiors Expo 2020 nun endgültig abgesagt: die weltgrößte Messe für Flugzeugkabinen und Bordprodukte hätte ursprünglich heute in Hamburg zuende gehen sollen. Aufgrund der weiterhin sehr kritischen und unüberschaubaren Lage hat sich der britische Veranstalter Reed Exhibitions nun entschieden, nicht auf einen Alternativtermin auszuweichen, sondern die Veranstaltung (inkl. der Passenger Experience Conference und der World Travel Catering & Onboard Services Expo) in 2020 vollständig zu pausieren. Die nächste Aircraft Interiors Expo findet nunmehr vom 12. bis 15. April 2021 in den Hamburger Messehallen statt. Für das weitere Vorgehen beim von Hamburg Aviation initiierten Crystal Cabin Award, der ursprünglich am Dienstagabend in acht Kategorien hätte feierlich verliehen werden sollen, werden derzeit im internen Kreis noch unterschiedliche Szenarien diskutiert.
  • Lufthansa Group verlängert Not-Flugplan bis 3. Mai: ursprünglich war dieser nur bis zum 19. bzw. 24. April geplant. Auch der sogenannte Rückkehrer-Flugplan wird in diesem Zuge bis 3. Mai verlängert. Seit 13. März haben die Konzern-Airlines auf bisher über 300 Sonderflügen rund 60.000 Urlauber zurück in ihre Heimatländer Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien geflogen. Rund 45 weitere Flüge sind bereits jetzt in Vorbereitung. Ergänzend zu den regulären Frachtflügen hat die Lufthansa Group bereits 22 reine Cargo-Sonderflüge mit Hilfsgütern an Bord durchgeführt. Weitere 34 Cargo-Sonderflüge sind bereits geplant. Der Flugplan für die „notwendige Grundversorgung“ der Lufthansa beinhaltet insgesamt 18 wöchentliche Langstreckenverbindungen ab Frankfurt: jeweils dreimal wöchentlich nach Newark und Chicago, Montreal, Sao Paulo, Bangkok und Tokio.
  • Folge 2 des netzwerkübergreifenden Aviation Network Podcast aus Hamburg ist nun online: Thomas Seidel von der Kanzlei Copy And Right steht darin Frage und Antwort zu den aktuell drängenden Themen der Luftfahrt-Community: Ab wann kann ich Kurzarbeit anmelden? Was muss ich beachten? Wie hat sich die Rechtslage seit Corona verändert? Den Aviation Network Podcast hören Sie kostenlos auf Podcast.de, auf iTunes (Apple Podcasts) und auf Spotify.
  • Wo sind die Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge von Lufthansa derzeit geparkt? Nicht nur in Frankfurt und München, sondern teilweise auch in Nordholz bei Cuxhaven, wie diese Auflistung zeigt.
  • Bilderstrecke: Transport von Intensivpatienten aus dem italienischen Bergamo nach Hamburg den einen Airbus A310 "Medevac" der Bundeswehr

Mittwoch, 1. April 2020

  • Stichwort Liquidität: Hamburg Aviation erreichte folgender Erfahrungsbericht eines mittelständischen Mitgliedsunternehmens: Zur Deckung des kurzfristigen Liquiditätsbedarf sei man dem Angebot eines KfW Kredits gefolgt. Bei der KfW können die jetzt so wichtigen Betriebsmittel von KMU mit 90 Prozent Haftungsfreistellung finanziert werden, die 10 % Eigenrisiko führe jedoch zu einer umfangreichen Prüfung, die auch durch Anfrage der Hausbank nicht zu verkürzen sei - selbst, wenn in anderen Zusammenhängen bereits eine Kreditwürdigkeit bestätigt worden war. Da das KMU international agiere, sei die Prüfung entsprechend umfangreicher und dauere nun schon mehr als zwei Wochen. Als Zulieferer arbeite das Unternehmen mit einer relativ geringen Marge, der Liquiditätsbedarf sei gleichzeitig hoch, da Kunden nun auch ihr Zahlungsverhalten änderten (Vorkasse, Zahlung stunden etc.). Eine Herausforderung, der sich aktuell einige Unternehmen ausgesetzt sehen.
  • Die Deutsche Lufthansa AG will in der Corona-Krise rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte in Frankfurt, dass die Sozialleistung in verschiedenen Ländern für insgesamt 87 000 Mitarbeiter beantragt worden ist. Je nach Gesellschaft und Unternehmensteil gelten die Kurzarbeitsregelungen teils rückwirkend vom 1. März an, in der Masse aber ab April. Eine Einigung mit Piloten steht weiter aus. https://www.airliners.de/lufthansa-87-000-angestellte-kurzarbeit/54606
  • Die Info-Seite zu Corona von Hamburg Aviation und damit auch alle Status-News vom Luftfahrtstandort Hamburg der letzten Tage hat es in den Ticker von airliners.de geschafft: https://www.airliners.de/hamburg-aviation-krise/54582

Dienstag, 31. März 2020

  • Young Talents on the Ground: Angesichts der COVID19-Lage setzen Airbus und Lufthansa Technik derzeit ihre Werkstudenten in großen Zahlen frei bzw. geben an, dass es keine Folgebeschäftigung geben wird. Viele Studierende stellt dies vor hohe finanzielle Hürden, da sie mit ihren Beschäftigungen ihren Lebensunterhalt mit bestreiten und sich für staatlichen Lösungen wie Kurzarbeitergeld und Soforthilfen nicht qualifizieren. Der Luftfahrtindustrie könnten im Gegenzug im Zuge der Entwicklung langfristig qualifizierte Fachkräfte verlorengehen. Hamburg Aviation versucht bereits, studentische Mitarbeiter auf dem „kurzen Dienstweg“ an andere Luftfahrt-Arbeitgeber zu vermitteln, was jedoch nur für einen Teilbereich eine Lösung darstellen wird können.
  • Luftverkehrsteuer wird bundesseitig trotz Corona-Krise am 1. April erhöht: Für Inlands- und Europaflüge von deutschen Flughäfen steigt von diesem Mittwoch an der Steuersatz von 7,50 Euro auf 13,03 Euro pro verkauftem Ticket, für längere Flüge bis 6000 Kilometer von derzeit 23,43 Euro auf 33,01 Euro und für Langstreckenflüge von 42,18 Euro auf 59,43 Euro. Der Regierungs-Koordinator für Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek (CDU), wehrt sich im dpa-Interview gegen Kritik: "Derzeit wird kaum Luftverkehrsteuer gezahlt, weil sie sich nach der Anzahl der tatsächlichen Passagiere richtet. Andere Abgaben belasten die Branche derzeit mehr."
  • Krisen-Beteiligung: Donald Trumps US-Regierung denkt offen über eine Teilverstaatlichung der amerikanischen Fluggesellschaften nach. Bereits vergangene Woche hatte der Senat ein Konjunkturpaket, mit dem rund 2 Billionen US-Dollar in die einheimische Wirtschaft fließen sollen, beschlossen. Auf kanadischer Seite hat derweilen Air Canada bekanntgegeben, sich zumindest vorübergehend von knapp 16.000 Mitarbeitern zu trennen. Schon Anfang des Monats waren etwa 5.000 weitere Beschäftigte freigestellt worden.

Montag, 30. März 2020

  • Airbus stoppt heute am Standort Stade für zunächst einen Tag die Produktion. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf einen Produktionsstillstand in ausländischen Airbus-Werken wegen der Corona-Krise, hieß es von dem Unternehmen. Hintergrund sei die Anpassung der Kapazitäten, nachdem in der vorvergangenen Woche die Standorte in Spanien und Frankreich für vier Tage geschlossen waren. Gitafe/Spanien stellt seine Produktion bis zum 9. April ein. Hier werden bspw. Höhenruder produziert, die in Stade mit weiteren Komponenten verbunden werden. Dieser Arbeitsschritt ist mit einem Ausfall des spanischen Airbus-Werks nicht mehr möglich. https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Produktion-bei-Airbus-in-Stade-ruht-wegen-Corona,airbus1622.html.
  • "Deutlich weniger Fluggäste": Covid-19 wird nach Einschätzung von Lufthansa-Chef Carsten Spohr die Luftfahrtbranche nachhaltig verändern. Lufthansa erwartet für die Zeit nach der Krise eine neue Kundenstruktur - und wird ältere Flugzeuge vorzeitig aus dem Flottenpool entfernen. Von 763 Flugzeugen hat Lufthansa in der Krise rund 700 geparkt - nicht alle wird der Konzern reaktivieren, wenn sich die Lage entspannt. https://www.aero.de/news-34750/Wir-werden-nicht-zu-den-763-Flugzeugen-zurueckkehren.html?fbclid=IwAR1vHb-uhjICPBoHFpOgCvTASkK1d5DaEsHtwiInPLpvh9r0aHicYZ6dyZ4
  • Wie sich die Reisebranche nach der Corona-Krise verändern wird, zeigt auch dieser Hintergrundbericht: https://www.reisevor9.de/inside/wie-die-reisebranche-nach-der-corona-krise-aussehen-koennte
  • Das Cluster Lifescience Nord hat angeboten, alle Anfragen von Unternehmen zu kanalisieren, die im Zuge der Corona-Krise ihre Hilfe anbieten wollen und ihre Produktion bspw. zur Produktion von Atemschutzmasken oder Beatmungsgeräten umrüsten. Gerade im Bereich Zertifizierung benötigen die Unternehmen aus allen betroffenen Clustern schnelle Hilfe. Das Hamburg Aviation Office schließt sich mit LSN zur weiteren Zusammenarbeit zusammen. Auch plant das Hamburg Aviation Office einen Online-Austausch zu Hygiene-Themen mit den Mitgliedern. Weitere Infos hierzu folgen in Kürze.

Sonntag, 29. März 2020

  • Das EU-Parlament hat grünes Licht für die Aussetzung der Slot-Regeln für Fluglinien gegeben. Mit 686 Stimmen dafür, keiner Gegenstimme und zwei Enthaltungen segneten die Abgeordneten am Donnerstag im Schnellverfahren die von der EU-Kommission vorgeschlagene Sonderregelung ab. Sie soll verhindern, dass Fluggesellschaften wegen der Corona-Krise ohne Passagiere fliegen müssen, um ihre Start- und Landerechte nicht zu verlieren. Fluggesellschaften müssen die ihnen zugestandenen Slots an großen Verkehrsflughäfen während eines Flugplans zu 80 Prozent normalerweise auch wirklich nutzen, um in der Flugplanperiode des kommenden Jahres ihr Recht darauf zu wahren.
  • Die Deutsche Lufthansa AG hat für rund 31.000 Beschäftigte der Bereiche Kabine, Boden und Cockpit Kurzarbeit angemeldet.
  • Diese Flüge gibt es überhaupt noch: einen Kommentar zum derzeit noch in Europa existierende Rumpfprogramm (u.a. HAM-FRA 2x tgl.) bietet https://www.airliners.de/corona-fluggesellschaften-flugplan-was-noch-fliegt-analyse/54504
  • Airbus hat bereits neun fabrikneue A321 aus Finkenwerder nach Rostock-Laage ins Storage überführt, die derzeit nicht wie geplant von Kunden übernommen werden. Für insgesamt 15 Maschinen wäre in RLG Platz. Der dortige reguläre Passagierverkehr sowie die ansässige Basis der Lufthansa-Flugschule sind bereits in der vergangenen Woche eingestellt worden
  • Auch geparkte Flugzeuge verursachen Kosten: Ab sieben Tage Standzeit bedarf es bereits 10 Mannstunden pro Flugzeug, um dieses wieder „flügge“ zu machen. Alle zwei Wochen ist auch bei geparkten Verkehrsflugzeugen ein Triebwerkstestlauf durchzuführen. Je länger ein Flugzeug steht, desto höher und kostenintensiver der Wartungsaufwand. Auch dies ein Grund, warum die Lufthansa viele Maschinen an „teuren“ Großflughäfen geparkt hat, die jedoch eine LH-Technik-Basis aufweisen. Hintergrundartikel zum Thema: https://www.aero.de/news/Geparkt-und-doch-flugbereit.html
  • Kleiner Lichtblick aus China: Der innerchinesische Flugplan sieht bis Ende April bereits wieder ein Hochfahren der Streckenkapazitäten auf 92% des Vorjahresvolumens vor. Lediglich die internationalen Verbindungen bleiben deutlich zurück: bis Ende April werden nur 44% der Vor-Krisen-Kapazitäten wieder aufgeplant

Samstag, 28. März 2020

  • Der Hamburger Flughafen hat mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen. „Wir beobachten, dass der Coronavirus den regulären Flugbetrieb am Hamburg Airport nach und nach zum Erliegen bringt“, so Michael Eggenschwiler. In dieser Woche hätte man Rückgänge bei den Passagierzahlen um bis zu 98 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zur Info: Im vergangenen Jahr hatte der Airport Ende März täglich insgesamt über 40.000 Passagiere. Der Flughafen Bremen fährt derweil den Betrieb auf ein Minimum herunter: Aufgrund der aktuellen Lage der Covid-19-Pandemie, der restriktiven Einreisebestimmungen und Reisewarnungen haben alle in Bremen vertretenen Airlines ihre im Flugplan geplanten Flüge aus dem Programm genommen und bis mindestens zum 19. April 2020 gestrichen. Ab sofort findet am Flughafen keine Passagierabfertigung mehr statt, es wird aber gewährleistet, dass alle Flüge im öffentlichen Interesse weiter durchgeführt werden können, wie beispielsweise der Betrieb des Rettungshubschraubers und Ambulanzflüge.
  • Singapore Airlines beschafft sich Milliarden: Die Fluggesellschaft erklärt, sie habe sich bis zu 19 Milliarden Singapur-Dollar (umgerechnet 12 Milliarden Euro) an Finanzmitteln gesichert, um durch die Coronavirus-Krise zu kommen. Zur Flotte der Airline gehören A330, A350 und A380.
  • Qantas verschiebt A350-Order: Eigentlich wollte die Fluggesellschaft die Order für zwölf A350-1000 ULR mit zusätzlichen Tanks im März festzurren. Nun hat Qantas den Termin wegen der Corona-Krise aber auf Ende 2020 verschoben.

Freitag, 27. März 2020

  • Airbus UK hilft bei Produktion von Beatmungsgeräten: Das von Airbus angeführte Konsortium "Ventilator Challenge UK" will im Eiltempo zusätzliche Produktionskapazität für Beatmungsgeräte schaffen. Der Initiative haben sich auch der Sportwagenbauer McLaren, drei Formel-1-Teams und Thales verschrieben. Konkret will Airbus Expertise im 3D-Druck einbringen. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat erfolgreich die Umstellung seiner 3D-Drucker getestet. Konkret geht es um die Herstellung von Schutzmasken und Ventilen für Beatmungsgeräte im 3D-Druckverfahren. Aktuell sondieren wir, welche Mitgliedsunternehmen aus der Metropolregion in ähnlicher Weise ihre Arbeit umstellen, um beim Kampf gegen den Coronavirus zu unterstützen. Angesprochen ist bereits das UAS-Startup Beagle Systems, die aktuell im 3D-Druckverfahren Beatmungsmasken und Austausch-Türgriffe für den Krankenhausbetrieb herstellen. https://www.aero.de/news/Airbus-hilft-bei-Produktion-von-Beatmungsgeraeten.html
  • Diese Information verdanken wir unserem ersten erfolgreich absolvierten Windrove Web-up, das gestern von 16-18 Uhr virtuell zum Austausch der UAM-Akteure einlud. 48 Teilnehmende äußerten sich durchweg positiv zu dem virtuellen Format und lieferten erste Anfragen zu weiteren Vortragsmöglichkeiten. Für die Zeit der Corona-Beeinträchtigungen haben sich Christina Große-Möller und Daniela Richter daher entschlossen, das Windrove Webup nun alle 2 Wochen anzubieten – gekürzt auf ca. eine Stunde mit max. 3 Referenten. Die nächsten Termine: 09.04.20 (16-17 Uhr) und 23.04.20 (16-17 Uhr). Infos und Anmeldung: Lisa Kadah (lisa.kadahhamburg-aviation.com, +49 40 22 70 19 490).
  • MTU Aero Engines streicht aufgrund der Coronavirus-Pandemie seine Jahresprognose. Vor allem aufgrund des signifikanten Rückgangs des Passagierflugverkehrs und der Auswirkungen auf die Luftverkehrsgesellschaften werden der Umsatz sowie das bereinigte operative Ergebnis 2020 des Triebwerksbauers voraussichtlich nicht wie prognostiziert um einen hohen einstelligen Prozentsatz zunehmen. Erst Anfang der Woche hatte MTU aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Produktion an mehreren europäischen Standorten unterbrochen. Demnach betrifft der Produktionsstopp zunächst die Standorte in München und im polnischen Rzeszow, wo Triebwerke montiert und Triebwerkskomponenten hergestellt werden. Vor allem der Getriebefan-Antrieb für den A320neo und den hielten den Konzern bis dato auf Wachstumskurs. MTU ist an Entwicklung und Bau des Triebwerkstyps beteiligt, der unter der Führung von Tochter Pratt & Whitney entstanden ist. Beim Airbus A220 ist das Modell der exklusive Antrieb, bei der A320neo können Airlines zwischen dem Getriebefan und dem Konkurrenztriebwerk Leap des französisch-amerikanischen Herstellers CFM wählen. https://www.aero.de/news-34177/MTU-uebertrifft-Gewinnziel-2019.html

Donnerstag, 26. März 2020

 

Mittwoch, 25. März 2020

  • Heute Vormittag fand eine Web-Konferenz für Hamburg Aviation Mitglieder von der Kanzlei ASD mit über 50 Teilnehmern statt. Darin wurden rechtliche Hintergründe insbesondere zu den Feldern Betriebsschließung, Fürsorgepflichten des Arbeitgebers, Kinderbetreuung oder Kurzarbeit erläutert. Die Anfragen aus dem Mitgliederkreis, die das Hamburg Aviation Office hierzu erreichen, bleiben enorm.
  • Airline-Updates: Mittlerweile werden weltweit 76 Airlines gelistet, die ihren Flugbetrieb vollständig eingestellt haben, darunter nun auch Emirates und Ryanair. Über 100 Airlines haben ihren Flugplan zu mindestens 90 Prozent ausgesetzt. Die tagesaktuelle Liste: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1cRgtHZ4sRPj4BdcJa2y09SKaG8SRrLLtntHSegfmmoU/htmlview#gid=1072793355
  • Eurocontrol verzeichnete gestern knapp 78 Prozent weniger Flüge am Himmel über Europa als noch am gleichen Tag im Vorjahr. Die Entwicklung im Zeitraffer: https://twitter.com/eurocontrolDG/status/1242797475783684099

Dienstag, 24. März 2020

  • Das Coronavirus legt für die nächsten beiden Wochen die Produktion bei Boeing im US-Bundesstaat Washington still. Damit baut der Konzern derzeit Zivilflugzeuge nur noch in seinem Werk in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina und stoppt die Produktion in seinem wichtigsten Werk in Everett, wo die Muster Boeing 747, 767, 777 und 787 gebaut werden. Von der Schließung betroffen sind auch die Wartungsarbeiten an den abgestellten Boeing 737 MAX in Moses Lake im Osten des US-Bundesstaates Washington. Wie bereits vor einigen Tagen im Ticker vermerkt, sind hiervon direkt Hamburg Aviation Mitglieder wie Vartan (mit Standort Everett) betroffen, darüber hinaus kommt nun die gesamte Zulieferkette zum Halten. Zulieferer, die Boeing als Hauptkunden haben, könnten somit unmittelbar in ihrer Liquidität gefährdet sein.
  • Infolge des flächendeckenden Groundings wegen der Corona-Epidemie fürchten viele Piloten um ihre Lizenzen und Berechtigungen. Mit einer Allgemeinverfügung hat das LBA jetzt für dort geführte Lizenzen Fristverlängerungen bekannt gegeben. Diese Entscheidung begrüßen auch Hamburg Aviation Mitglieder wie Personaldienstleister ACEP, deren Netzwerk u.a. aus mehrfachqualifizierten Besatzungsmitgliedern besteht.
  • Die anhaltende Corona-Pandemie hat auch massive Auswirkungen auf die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair und ihren Ableger Wizzair UK. Die temporäre Schließung der Basis Wien ist dabei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn 85 Prozent der Konzernflotte sind bereits am Boden. Wizzair bereitet sich daher auch auf ein Grounding der gesamten Flotte vor. Die Airline betreibt eine reine Airbus-Flotte von 121 Flugzeugen, A320, A321 und A321neo. Erst kürzlich hatten sie Richtung Airbus signalisiert, georderte Flugzeuge gerne auch früher abzunehmen.
  • Über folgendes Formular können Hamburg Aviation Mitglieder ihre Erfahrungsberichte nun noch einfacher mit uns teilen: https://www.hamburg-aviation.de/corona-informationen/coronaeserfahrungsberichte.html

Montag, 23. März 2020

  • Die Europäische Kommission hat zwei Beihilferegelungen genehmigt, mit denen Deutschland seine Wirtschaft infolge des Ausbruchs des Coronavirus zu unterstützen beabsichtigt. Dabei handelt es sich um:
    1.    ein Darlehensprogramm, das bis zu 90 % des Risikos für Darlehen an Unternehmen jeder Größe abdeckt, wobei die Darlehen eine Laufzeit von fünf Jahren haben können und je nach Liquiditätsbedarf des Unternehmens bis zu 1 Mrd. € betragen dürfen, und
    2.    ein Darlehensprogramm, bei dem die KfW mit Privatbanken zusammenarbeitet, um als Konsortium größere Darlehen bereitstellen zu können. Bei dieser Regelung kann das staatlich gedeckte Risiko bis zu 80% eines Darlehens betragen (jedoch nicht mehr als 50 % des gesamten Fremdkapitals eines Unternehmens).
  • Airbus hat sich einen weiteren Kreditrahmen in Höhe von € 15 Mrd. verschafft. Zudem wird die vorgeschlagenen Dividende 2019 in Höhe von € 1,4 Mrd. zurückgenommen. Die Aufstockung des Pensionsplanvermögens wurden ausgesetzt, die Prognosen für 2020 (avisiertes Auslieferungsziel von 880 Flugzeugen) ebenfalls. Insbesondere Aufträge für Großraumflugzeuge, die nicht in Hamburg endgefertigt werden, werden als stark gefährdet gesehen.
  • Airbus hat die Produktions- und Montagearbeiten in Frankreich und Spanien nach Umsetzung strenger Maßnahmen gefolgt von Gesundheits- und Sicherheitschecks heute wieder aufgenommen. Arbeitsstationen gehen nur dann wieder in Betrieb, wenn die neuen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften bezüglich Hygiene, Reinigung und Abstand eingehalten werden können und ein effizienter Arbeitsablauf unter den neuen Bedingungen möglich ist. Dieselben Maßnahmen werden derzeit an allen weiteren Standorten ohne vollständige Unterbrechung der Produktion umgesetzt. Für andere, nicht produktionsgebundene Tätigkeiten gilt weiterhin weltweit, dass Airbus Heimarbeit überall dort unterstützt, wo dies möglich ist. In der Montagelinie in Tianjin, die im Februar vorübergehend geschlossen war, sind laut Airbus bereits 99% der Beschäftigten wieder zurück im Dienst.
  • Zahlen von 2019: Lufthansa Technik hat das letzte Geschäftsjahr mit Rekordwerten bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Die Umsatzerlöse stiegen um 13 Prozent auf jetzt € 6,9 Mrd. (ca. 60 Prozent mehr Umsatz in den letzten fünf Jahren). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted EBIT) wuchs um rund elf Prozent auf € 493 Millionen. Das Ausmaß aller Auswirkungen der weltweiten Luftfahrtkrise auf Lufthansa Technik ist derzeit noch nicht konkret absehbar, sie seien aber bereits massiv spürbar.
  • Viele europäische Clusterorganisation in der European Aerospace Cluster Partnership (EACP) plagen derzeit große Zukunftssorgen. Ein bedeutender Teil der Geschäftsstellen finanziert sich vorwiegend aus der Organisation von Gemeinschaftsständen auf internationalen Messen. Durch die Absage großer Branchentreffen wie der Farnborough Airshow müssen viele nun mit Liquiditätsengpässen rechnen
  • Boeing überlegt laut Seattle Times, seine Produktionslinien für Großraumflugzeuge vorübergehend zu schließen, womit auch die Zulieferkette zum Halt käme. Die Produktionslinien für die Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge (737MAX Reihe) sind bereits aufgrund der MCAS-Probleme im vergangenen Jahr geschlossen.
  • Status-Update aus Asien: Der chinesische Luftverkehr hat inzwischen wieder 30% seiner Kapazitäten vor dem Corona-Ausbruch erreicht

Sonntag, 22. März 2020

  • # Emirates stellt zum 25.3. den gesamten Passagierverkehr ein: Emirates wird die letzten Flüge am 24. März durchführen, danach heben keine Passagier-Maschinen der Airline mehr ab. Nachdem Emirates noch vor einigen Stunden einige Streichungen bekanntgegeben hatte, allerdings einige essenzielle Strecken aufrechterhalten hat, kommt es nun zum kompletten Stillstand bei der Airline. Cargo-Flüge sollen aber weiterhin stattfinden. Im Zuge der Einstellung des Flugbetriebs legt die Airline auch ein großes Sparprogramm auf. Im Zuge dessen werden nicht notwendige Anschaffungen verschoben und Kosten an allen möglichen Stellen eingespart. https://airwaysmag.com/airlines/emirates-to-stop-all-passenger-flights-through-march-25/
  • # Nach WELT AM SONNTAG-Informationen drohen Airbus Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe. Bei einem Treffen mit dem Luftfahrtkoordinator der Bundesrepublik, Thomas Jarzombek, habe ein Airbus-Vertreter vor einer monatlich um gut fünf Milliarden Euro schrumpfenden Liquidität gewarnt, bei zuletzt noch gut 16 Milliarden Euro Kassenbestand. Wichtig sei nun, dass es Hilfe gebe. https://www.welt.de/wirtschaft/article206700117/Airbus-drohen-Einnahmeausfaelle-in-Milliardenhoehe.html

 

Samstag, 21. März 2020

  • # Mitgliedsunternehmen in Cluster wenden sich verstärkt an die Geschäftsstelle mit der Bitte an die Politik um kurze und unbürokratischen Prüfverfahren zur Kurzarbeit, sowie schnelle Genehmigung und Auszahlung der Beträge. Die aktuellen Aussichten seien so, dass es unter normalen Umständen zwei Monate dauert, bis diese Rückzahlungen an die Unternehmen gehen. In der jetzigen veränderten Situation würde sich dies durch die erheblich gesteigerte Anzahl an Anträgen aber im Zweifel noch länger ziehen, sodass Unternehmen zwischenzeitlich in die Insolvenz gehen könnten
  • # Boeing: Nach starker Kritik in Medien und Politik hat sich der US-Konzern dazu entschieden, auch auf finanzieller Ebene auf die COVID-19-Situation zu reagieren: CEO und Aufsichtsratsvorsitzender verzichten bis Jahresende auf ihr Gehalt; eine Dividende wird nicht länger gezahlt, das laufende Aktienrückkaufprogramm wird ausgesetzt. Boeing wird in gleich mehrfacher Hinsicht getroffen: 1) implodierender Luftverkehr und daraus entstandene Unsicherheiten im Hinblick auf das Auftragsbuch, 2) weiter ungelöste 737MAX-Problematik (bislang ca. 20 Mrd. EUR Schaden für Boeing), 3) Metropolregion Seattle als Haupt-Produktionsstandort ist in den USA bislang am stärksten von COVID-19 betroffen. Die Boeing-Aktie ist in den vergangenen 30 Tagen um ca. 70 Prozent gefallen, Airbus im Vergleich ca. 52 Prozent Minus. Auch zahlreiche Hamburg Aviation Mitglieder sind direkte Geschäftspartner von Boeing (Bsp. Diehl, Vartan).
  • # Kapazitätsausdünnung: Die Anzahl der weltweiten Fluggesellschaften, die mindestens 90% ihres Flugplans ausgesetzt haben, ist auf knapp 70 gestiegen. Darin befinden sich ein Großteil der Airlines der westlichen Welt, u.a. Lufthansa Group (98% weniger Flüge) und Ryanair (minus 99%, es finden nur noch Restflüge zwischen UK und Irland statt). https://docs.google.com/spreadsheets/d/1cRgtHZ4sRPj4BdcJa2y09SKaG8SRrLLtntHSegfmmoU/edit#gid=1072793355. Durch die sinkenden Kapazitäten ist vor allem der Airbus A380 betroffen. Lufthansa, Korean Air, Air France oder Qantas haben bereits die komplette Flotte außer Betrieb genommen, Emirates hat binnen weniger Tage fast die Hälfte seiner über 100 Flugzeuge starken A380-Flotte geparkt
  • # Nach dem erfolgreichen Web-Meeting für Hamburg Aviation Mitglieder am gestrigen Freitag wird es zusätzlich zum wöchentlichen Regeltermin eine Web-Telefonkonferenz mit Mitgliedsunternehmen Arnecke Sibeth Dabelstein am Mittwoch um 11:00 Uhr zu aktuellen Rechtsfragen für Arbeitgeber anzubieten. Das Einladungsmanagement erfolgt über Kirsten Schümer aus dem Hamburg Aviation Office.

Freitag, 20. März 2020

  • # Heute fand die erste virtuelle Live-Konferenz von HAv Mitgliedern zum Thema Corona statt. Sie soll vorerst jeden Freitag um 11:00 Uhr widerholt werden. Mit über 30 zugeschalteten Teilnehmern wurde das Format hervorragend angenommen. Stimmungsbild der Runde: Es herrscht große Verunsicherung, wie sehr sich die Lage noch weiter verschärfen wird. Schon jetzt fallen erste kleine Zulieferer langsam aus, während die größeren Supplier noch weitestgehend normal produzieren. Es existiert Unsicherheit, wie insbesondere produzierende Unternehmen bei einem Verdachtsfall von COVID-19 in der Belegschaft angemessen zu reagieren haben. Um das Risiko zu senken, berichten mehrere Mitgliedsunternehmen, dass sie ihr Personal mittlerweile in streng getrennte Teams aufgeteilt haben, die sich nicht mehr begegnen. Mehrere Mitglieder wünschen sich in dieser Situation schnelle und digitale Angebote, insb. in den Bereichen Mitarbeiter-Weiterbildung und Arbeitsrecht
  • # Hamburg Airport schickt die Mitarbeiter seit Donnerstag in Kurzarbeit. Hintergrund ist die Prognose, dass in den kommenden Wochen maximal zehn Prozent des Normalflugbetriebs am Helmut-Schmidt-Flughafen erwartet wird. Der Umsatzrückgang für die FHG liegt im zweistelligen Millionenbereich, berichtet dpa.
  • # Mit der Farnborough Airshow ist nun auch die größte internationale Luftfahrtmesse des Jahres abgesagt worden. Sie sollte vom 20. Bis 24. Juli in England stattfinden.
  • # Boeing könnte in der Corona-Krise zügig die nötige Liquidität ausgehen, um die Embraer-Übernahme zu stemmen. Der vereinbarte Kaufpreis liegt weit über dem Wert, den die Kapitalmärkte Embraer noch zumessen, schreibt airliners.de: https://www.airliners.de/corona-krise-beoings-embraer-uebernahme/54370

Donnerstag, 19. März 2020

  • # Ergänzend zum Schutzschirm der Bundesregierung wurden nun erste Eckpunkte für einen Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen in unserer Stadt kommuniziert. Im Zusammenwirken mit allen Beteiligten hat Hamburg die finanzielle und wirtschaftliche Kraft, die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie zu bewältigen. Via Logistik-Initiative Hamburg: https://www.hamburg-logistik.net/aktuelles/branchennews/detail/hamburg-handelt-und-hilft/
  • # Die Hamburger Ankerunternehmen Airbus und Lufthansa Technik haben seit mehr als 14 Tagen firmeninterne Krisenstäbe, die jeden Tag neu die Situation beurteilen. Diese kümmern sich zum einen um die Umsetzung der Gesundheitsanforderungen für die Mitarbeiter und zum anderen um die Aufrechterhaltung der Produktion. Bei beiden wird vor allem in sogenannten „Split Teams“ gearbeitet, d.h., separate Mitarbeitergruppen die umschichtig arbeiten und sich nicht begegnen. Bei Lufthansa Technik werden, Stand heute, noch keine gravierenden Einlastungsrückgänge beobachtet. In der derzeitigen Einschätzung der Lage werden die Bereiche VIP und Base Maintenance als auch längerfristig stabil eingeschätzt, während man für Triebwerk und Components mit Rückgängen rechnet. Wann diese in welcher Höhe auftreten werden ist ungewiss. Die Lieferketten und auch die Logistik (weltweite Versorgung) funktionieren weiterhin gut. Bei Airbus ist die Produktion in Spanien und Frankreich bis zum Wochenende ausgesetzt, um die drastischen Gesundheitsanforderungen die dort erlassen wurden, erfüllen zu können. In Hamburg, Stade und Bremen gibt es – Stand heute – keine Produktionsunterbrechung, die Produktion fährt derzeit auf normalem Niveau weiter und es ist bisher auch noch keine Produktionskürzung vorgesehen. Die Einschätzung ist jedoch, dass sich täglich Änderungen ergeben können und dass der Peak der Krise noch vor uns liegt.
  • # Der Lufthansa-Konzern streicht den Flugplan nochmals deutlich zusammen auf nunmehr nur noch 5% der ursprünglichen Flüge. Ca. 700 der 763 Flugzeuge im Konzern werden vorerst stillgelegt, u.a. durch die Umwidmung einer Landebahn am Frankfurter Flughafen. Ab München wird nur noch die Tochtergesellschaft Lufthansa CityLine fliegen, der Langstreckenflugplan wird dort komplett ausgesetzt. Um die weltweiten Lieferketten sicherzustellen, setzt Lufthansa Cargo seinen Flugplan nahezu unverändert fort
  • # Treffen von Bundesarbeitsminister Heil, Bundeswirtschaftsminister Altmaier, DGB und BDA: Politik und Sozialpartner möchten zusammen gemeinsame Lösungen finden beim Kurzarbeitergeld und bei der Entgeltsicherung für Eltern, die wegen Schulschließungen und Kita-Schließungen nicht arbeiten können. Die Ergebnisse im Wortlaut: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/G/gemeinsam-verantwortung-tragen-in-der-coronakrise.pdf?__blob=publicationFile&v=4
  • # Der Zuliefererverband Hanse-Aerospace sagt seine für Ende April geplante Jahreshauptversammlung ab, damit bleibt auch die Position des 1. Vorsitzenden vorerst vakant.

Mittwoch, 18. März 2020

  • # Die ILA 2020 ist abgesagt: Die Berliner Airshow sollte vom 13. bis 17. Mai auf dem Messegelände am neuen Berliner Flughafen BER stattfinden. Vor zwei Jahren kamen die Aussteller aus 41 Ländern, ihre Stände lockten 180.000 Besucher an. Hamburg hätte sich neben politischer Präsenz im Chalet der norddeutschen Bundesländer erneut im International Supplier Center (ISC) als Aussteller präsentiert und für das ISC-Programm verantwortlich gezeichnet. https://www.airliners.de/ila-2020-corona/54320
  • # Die US-amerikanische Airline JetBlue nimmt reduziert ihre Kapazität für April und Mai um 40 % und pausiert Neuauslieferungen. Zuletzt waren zwei A321 aus Finkenwerder an sie ausgeliefert worden. Zu ihren Bestellungen gehören insgesamt 70 A220-300s, 50 A321neos, 13 A321LRs und 13 A32XLRs. https://onemileatatime.com/jetblue-flight-cuts/
  • # auch immer mehr asiatische Airlines parken ihre Flugzeuge zu 100%, die Kunden von Airbus sind, bspw. Cebu Pacific oder Starlux.
    https://news.abs-cbn.com/business/03/17/20/cebu-pacific-cancels-all-flights-to-and-from-cebu-on-march-17
    https://onemileatatime.com/starlux-airlines-suspends-operations/
  • # Hamburg Aviation hat wichtige Links und News rund um Corona, die den Luftfahrtstandort betreffen, zusammengefasst. https://www.hamburg-aviation.de/corona-informationen.html In Kürze werden hier auch Best Practice Beispiele aus unserer Community veröffentlicht, um den anderen Mitgliedern Tipps zur Verfügung zu stellen. Wir danken an dieser Stelle der Logistik Initiative, von deren Seite wir Info-Links übernehmen durften – gelebtes Cross-Clustering. https://www.hamburg-aviation.de/corona-informationen.html
  • # Ein Beispiel für erfolgreiches Krisenmanagement ist Hamburg Aviation Mitglied Heinze Akademie: sie haben ihren Schulungsbetrieb innerhalb von drei Tagen auf ein rein online stattfindendes Kursangebot umgestellt. Für die luftfahrttechnischen Schulungsgänge wird aktuell eine Lern- und Wissensplattform entwickelt, die eine vollständig online basierte Prüfungsvorbereitung ermöglicht. Das damit befasste Entwicklerteam wurde beauftragt, die gesamten Ressourcen auf videobasierte Webinare zu konzentrieren. Heute startete der erste Lehrgang. Nur die Praxisausbildung muss nun verschoben werden.

Dienstag, 17. März 2020

  • # Nahezu alle internationalen Fluggesellschaften fahren ihre Flugpläne um deutlich über die Hälfte zurück, viele Airlines (darunter Austrian, Air Baltic, LOT) stellen den Flugbetrieb vorrübergehend ganz ein. Der internationale Branchenverband IATA schätzt, dass 75% aller Fluggesellschaften weltweit nicht über die nötige Liquidität verfügen, um ihre Fixkosten für mehr als drei Monate zu decken. Lufthansa betreibt seit heute noch 10% seiner Langstrecken und 20% seiner Kurz- und Mittelstrecken. Sämtliche nicht betriebsnotwendigen Ausgaben und Projekte sind LH-seitig bereits gestoppt worden, dies betrifft auch Lufthansa Technik mit über 8.000 Mitarbeitern in Hamburg. Die letzte Pressemitteilung seitens LH-Konzern (von gestern nachmittag): https://newsroom.lufthansagroup.com/German/Newsroom/austrian-airlines-wird-flugbetrieb-vor-bergehend-einstellen/s/82cf81c7-a7f0-46a6-87af-bb881e0746a7
    Übersicht der Kapazitätsreduktion Stand Mo. 16.03. nachmittags: https://twitter.com/WandrMe/status/1239570322690576392
  • # Airbus legt seine Produktion in Frankreich und Spanien zumindest bis Ende dieser Woche still. In Hamburg wird noch weiter produziert, allerdings stellen immer mehr Airline-Kunden ihre Auslieferungen zurück. Laut Reuters parken bereits 20 neue A321 in Finkenwerder. https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-boeing-airbus-nl/planemakers-grapple-with-delivery-delays-as-airline-crisis-grows-idUSKBN2133IM
  • # Mitglieds-Unternehmen versuchen intern Maßnahmen zu ergreifen, sich der Lage anzupassen, durch Umstellung der Adminprozesse auf Home Office (auch um für Eltern die Lage zu vereinfachen) und der Produktionen von Ein- in Mehrschichtsysteme. Krüger Aviation in Barsbüttel hat beispielsweise einen Mehrschichtbetrieb eingeführt, in dem die Mitarbeiter jeweils in festen Teams und in fest definierten Bereichen des Gebäudes arbeiten. So soll im Falle einer Infektion die Produktionskapazität des KMU aufrecht erhalten werden, da nur ein Teil der Belegschaft in Quarantäne gehen müsste. Zudem wird täglich bei jedem Mitarbeiter zu Dienstbeginn Fieber gemessen.