Metropolregion Hamburg

Weltweite Partnerschaften und Kooperationen

Ein starkes Cluster braucht starke Verbündete. Deswegen pflegt Hamburg Aviation neben der EACP nationale wie internationale Partnerschaften und kooperiert mit anderen Clustern aus Hamburg sowie weiteren Spitzenclustern und Luftfahrtclustern in Deutschland.

Der internationale Wettbewerb in der Luftfahrtindustrie nimmt zu. Nur durch internationale Kooperationen können die europäischen Standorte ihre Innovationspotentiale ausschöpfen und ihre ausgezeichnete Stellung in der zivilen Luftfahrtindustrie festigen.

Aéro Montreal: Transatlantische Beziehungen

Darüber hinaus pflegt Hamburg Aviation eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem kanadischen Luftfahrtcluster AéroMontréal und war am Projekt CANNAPE (Canadian Networking Aeronautics Project for Europe) beteiligt. Dessen Ziel: Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der kanadischen und europäischen Luftfahrtindustrie im Bereich Forschung und Entwicklung. 

Um Partnerschaft weiter voran zu treiben, hat sich das Cluster zum Ziel gesetzt, internationale R&D&I-Projekte zu initiieren. Dadurch sollen neue Kooperationen entstehen und internationale Marktzugänge ermöglicht werden. Mit den kanadischen Partnern Aéro Montréal und CRIAQ werden ab 2017 drei erste innovative industriegetriebene Projekte umgesetzt und somit eine stärkere Vernetzung der beiden bedeutenden Luftfahrtstandorte Hamburg und Montréal intensiviert.

Für die Umsetzung der ersten drei internationalen Projekte stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die deutschen Projektpartner bis zu drei Millionen Euro Förderung zur Verfügung.

C-ASTEC: Transatlantische Beziehungen

Auf der Paris Airshow im Juni 2016 wurde eine Absichtserklärung (MoU) zur künftigen Zusammenarbeit zwischen "Hamburg Aviation" und dem japanischen Luftfahrtcluster "Chubu Aerospace Industrial Technology Center" (C-Astec) und "Greater Nagoya Initiative Center" unterzeichnet.

Inhalte der Vereinbarung:

  • Gegenseitiger Besuch anlässlich von Messen (z.B. Japan International Aerospace Exhibition 2016,   Aircraft Interiors Expo 2016 in Hamburg and Aeromart Nagoya 2017)
  • Informationsaustausch zur Verbesserung der Lieferkettenstrukturen
  • Austausch von Firmenprofilen
  • Unterstützung bei Kontaktanbahnung von Mitgliedsfirmen

Seitdem fanden verschiedene Aktivitäten zwischen den drei Netzwerken statt. Japanische Delegationen waren bereits mehrmals in Hamburg zu Gast. In 2016 war die Geschäftsstelle von Hamburg Aviation sowie einige Hamburger Firmen während der Japan International Aerospace Exhibition 2016 in Tokyo und Nagoya zu Gast.

Die Kooperation mit Aerospace Valley: deutsch-französische Freundschaft

Eine enge Partnerschaft besteht mit dem französischen Luftfahrtcluster "Aerospace Valley" der Regionen Midi-Pyrénées und Aquitaine. Das gemeinsame Ziel ist der Aufbau eines deutsch-französischen Netzwerks zwischen Luftfahrtunternehmen, Schulen und Hochschulen sowie weiteren Trägern der Aus- und Weiterbildung.

Die Kooperation mit dem AED Cluster Portugal

Das AED Cluster Portugal repräsentiert die Luftfahrt-, Raumfahrt-, Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Portugal. Seit 2009 arbeiten AED und HAv im Rahmen der European Aerospace Cluster Partnership (EACP) an vielfältigen Projekten zusammen. Diese Projekte ebneten den Weg für die Erweiterung der Kooperation auf der Mitgliedsebene. Auf der Paris Airshow im Juni 2017 wurde eine Absichtserklärung (MoU) zur künftigen Zusammenarbeit zwischen "Hamburg Aviation" und dem portugiesischen Luftfahrtcluster "AED Cluster Portugal" (AEDCP) unterzeichnet.

Inhalte der Vereinbarung:

  • Gemeinsame Beteiligung an Veranstaltungen (Konferenzen, Workshops, Messen)
  • Organisation von Business-to-Business Events
  • Informationsaustausch zur Unterstützung der Zulieferer
  • Förderung der R&D Kooperation zwischen den Mitgliedern der beiden Netzwerke

Im Oktober 2017 organisiert HAv eine Delegationsreise vom 16. bis zum 20. Oktober 2017 nach Portugal, die mit der Teilnahme an den AED Days verknüpft ist. Für deutsche Unternehmen werden während der Reise B2B-Gespräche mit passenden Ansprechpartnern, Besuche von Produktionsstätten organisiert sowie Markt- und IPR-Informationen bereitgestellt.