Metropolregion Hamburg

Exzellenz aus Tradition - Geschichte der Hamburger Luftfahrt

Die Luftfahrt hat eine lange Tradition in Hamburg: von den frühen Pionieren zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum High-Tech Standort der Gegenwart.

Bereits 1909 wurden in Hamburg Flugzeuge konstruiert und erprobt - in der Centrale für Aviatic, den späteren Hansa-Flugzeugwerken. Die Grundsteinlegung des Flughafens erfolgte 1911, damals noch vornehmlich für Luftschiffe reserviert.

In den 20er und 30er Jahren erlebte der Hamburger Flugzeugbau eine Blüte, wurde jedoch im zweiten Weltkrieg durch das Militär vereinnahmt. Die 1933 von Blohm&Voss gegründete Hamburger Flugzeugbau GmbH konstruierte Mitte der 40er Jahre das größte Flugzeug seiner Zeit: das Flugboot BV 238. Mit dem Ende des Krieges wurden die Werke jedoch demontiert. Erst Mitte der 50er Jahre entstanden in Hamburg wieder Flugzeuge.

1955 errichtete die Lufthansa auf dem Flughafengelände ihre technische Basis. Bei der Hamburger Flugzeugbau GmbH wurden ab 1956 zunächst Militär-Transporter wie Noratlas und Transall gebaut sowie das Geschäftsreiseflugzeug HFB 320 Hansa Jet. Daraus entwickelte sich 1969 das deutsch-französische Airbus-Programm: Hamburg hob in eine neue Ära der Luftfahrt ab.

Heute ist Hamburg einer der bedeutendsten Standorte der zivilen Luftfahrtindustrie überhaupt. Hinter dem Cluster steht eine große Tradition, vor ihm liegt eine noch größere Zukunft.