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Paris Air Show: Innovation durch Kooperation

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Auf der Luftfahrtmesse ist Hamburg Aviation mit einem Stand vertreten und lädt gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz zu einem Empfang ein.

Hamburg, 12. Juni 2013: Vom 17. bis zum 23. Juni 2013 feiert die Paris Air Show ihr 50. Jubiläum. Hamburg Aviation nutzt die größte Luftfahrtmesse der Welt, um sein Netzwerk zu stärken und somit seinem Motto "Innovation durch Kooperation" weiteren Rückenwind zu geben. An zentraler Stelle, in der Halle 2a, am Stand C308 im Hanse-Pavillon, informiert die Crew von Hamburg Aviation über den Luftfahrtstandort Hamburg, die Aktivitäten des Luftfahrtclusters, Forschungsschwerpunkte, Ausbildungsmöglichkeiten sowie Kooperationen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Für den Nachmittag des zweiten Messetags hat Hamburg Aviation gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, Mitglieder, Partner und Gäste zu einem Empfang geladen.

Der Hanse-Pavillon, ein Gemeinschaftsstand von Hanse-Aerospace ist in diesem Jahr mit 240 Quadratmetern deutlich größer als bei der letzten Messe vor zwei Jahren auf dem ehemaligen Pariser Stadtflughafen Le Bourget. Neben Unternehmen wie P3 Voith Aerospace und ALTHOM präsentiert sich im Pavillon erstmals das ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung mit einem eigenen Stand. Direkt neben Hamburg Aviation ist die Luftfahrt aus Bremen positioniert. Nach Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz wird Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner beim Hamburg Aviation-Empfang ein Grußwort an die Gäste richten.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: "Ich freue mich über den gemeinsamen, grenzüberschreitenden Auftritt auf der Paris Air Show. Er symbolisiert die gute Zusammenarbeit in Norddeutschland. Partnerschaften sind entscheidend, um Innovationen zu entwickeln und sich im Wettbewerb zu behaupten. In diesem Zusammenhang haben erfolgreiche Cluster wie Hamburg Aviation eine wichtige Bedeutung. Die Freie und Hansestadt Hamburg betreibt schon seit Jahren eine ausgeprägte Clusterpolitik. Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten in verschiedenen Branchen und in der gesamten Metropolregion eng zusammen. Unsere Cluster wiederum tragen dazu bei, dass Know-how mit anderen Netzwerken in Deutschland, Europa und der Welt geteilt wird. So können Innovationspotentiale bestmöglich ausgeschöpft werden - zugunsten der Luftfahrtbranche, der Passagiere und der Umwelt."

Bestes Beispiel für eine erfolgreiche Vernetzung ist die Plattform EACP - European Aerospace Cluster Partnership. Hamburg Aviation hatte das Netzwerk aus inzwischen 39 Partnern aus 14 Ländern vor vier Jahren ins Leben gerufen. Vor wenigen Wochen wurde die EACP im ersten Call der EU bei der European Strategic Cluster Partnership (ESCP) als eines von 13 europäischen Partnerschafts-Netzwerken in das Förderprogramm aufgenommen. Im Rahmen des neuen EU-Forschungsprogramms "Horizon 2020" stehen der ESCP in den kommenden sechs Jahren 120 Millionen Euro zur Verfügung, um länder- und branchenübergreifende Projekte zu fördern. Ein weiteres Projekt, das im Rahmen der EACP entstand, ist CARE (Clean Aerospace Regions).

Da zahlreiche Mitglieder der EACP sowie das kanadische Cluster Aero Montréal an der Paris Air Show teilnehmen, hat Hamburg Aviation am vierten Messetag ein gemeinsames Frühstück organisiert. Im Anschluss präsentieren die CARE-Partner erfolgreiche Clustermanagement Practices. "Gute Clusterstrukturen sind der Schlüssel zu einer gezielten und einheitlichen Entwicklung des Standortes. Ziel von CARE ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Regionen durch nachhaltige Forschungsagenden noch grüner zu gestalten", sagt Carola Muschke, Projektleiterin von CARE in Hamburg und verantwortlich für das Arbeitspaket Dissemination (Verbreitung der Ergebnisse). Im Rahmen des CARE-Treffens wird auch die neue European Cluster Excellence Initiative erörtert. Sie erteilt Qualitätslabel für exzellentes Clustermanagement. Diese werden mehr und mehr zur Voraussetzung für die Teilnahme an EU-Projekten. Hamburg Aviation hat bereits beim ersten Benchmarking den Bronze-Status erklommen und bewirbt sich in diesem Jahr um das Gold-Label.