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"Medienpreis Luft- und Raumfahrt" geht an vier Journalisten für ihre Beiträge in DIE ZEIT, Deutschlandradio Kultur und Berliner Morgenpost

Foto: BDLI

30.10.2017Tipps und Informationen

Am 27. Oktober 2017 wurde der jährliche "Medienpreis Luft- und Raumfahrt" des Vereins zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus in den Kategorien Print, Hörfunk/Fernsehen sowie Online verliehen.

Der Festakt fand in der Jochen Schweizer Arena in Taufkirchen bei München statt. Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt zeichnet Beiträge von Nicht-Fachjournalisten aus, die auch für Laien verständlich komplexe und oft komplizierte Themen der Luft- und Raumfahrt veranschaulichen. Der Preis ist in den Kategorien Print sowie Hörfunk/Fernsehen mit je 5.000 Euro dotiert, die der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) stiftet. Die Preiskategorie Online, ebenfalls mit 5.000 Euro dotiert, wird von dem am bayerischen Luft- und Raumfahrtstandort Oberpfaffenhofen beheimateten Unternehmen Asto Future Accelerator unterstützt. Hinzu kommt ein Sonderpreis in Höhe von 2.000 Euro für kleinere und mittlere Zeitungsredaktionen. Jeder nominierte Beitrag ist mit je 1.000 Euro versehen. Der Sonderpreis ist mit 2.000 Euro ausgestattet.

Ausgezeichnet wurde der Print-Beitrag "So fliegen Sie billig" von dem Hamburger Dr. Claus Hecking, veröffentlicht in DIE ZEIT. Warum kostet ein und derselbe Flug unterschiedlich viel? Ein Report über die Preismacher bei Lufthansa - und elf Tipps zum Sparen.

Der Preis in der Kategorie Hörfunk/Fernsehen ging an den Hörfunkbeitrag "Vom Aufstieg der Hobby-Drohnen" von Moritz Metz, gesendet im Deutschlandradio Kultur und auf BR 2. Spielzeug-Drohnen sind endgültig im Massenmarkt gelandet. Die Ausweitung des Handlungsspielraums bringt Action und Spaß - aber auch ganz neue Risiken.

In der Preiskategorie Online setzte sich Julius Tröger mit seinem Team von der Berliner Morgenpost mit dem Beitrag "Das sind Deutschlands grünste Großstädte" durch. Viele Städte behaupten von sich, besonders viele Grünflächen zu haben. Die Berliner Morgenpost hat Satellitenbilder ausgewertet und zeigt erstmals, wie grün Deutschland wirklich ist.

Einen Sonderpreis für Regionalzeitungen in Höhe von 2.000 Euro erhielt Julius Lukas von der Mitteldeutschen Zeitung für seinen Beitrag "Den Himmel immer im Blick". Neben den Piloten leisten auch Fluglotsen einen erheblichen Teil für die Sicherheit im Luftverkehr.

Weitere Beiträge gewürdigt

Folgende nominierte Beiträge wurden bei dem Festakt außerdem hervorgehoben:

  • In der Kategorie Print der Beitrag "Der leere Himmel über Monaco" von Barbara Klingbacher (Neue Zürcher Zeitung) sowie "Die Vermessung der Nacht(un)ruhe" von Dr. Helga Rietz-Pankoke (ebenfalls Neue Zürcher Zeitung)
  • In der Kategorie Hörfunk/Fernsehen die Beiträge "Pilotinnenausbildung bei der Lufthansa" von Martin Herzog (WDR Zeitzeichen) sowie "Der Elektroflieger" von Arno Trümper (SWR Fernsehen ARTE)
  • In der Kategorie Online die Beiträge "Ohne Treibstoff um die Welt" von Matthias Gaffke (Frankfurter Allgemeine online) sowie "Dem Flieger auf der Spur" von Florian Siebeck (Frankfurter Allgemeine online)

Preis wird auch 2018 ausgeschrieben

Der Medienpreis Luft- und Raumfahrt wird auch für das Jahr 2018 wieder ausgelobt. Eingesendet werden können Beiträge, die in einem deutschsprachigen Medium im Kalenderjahr 2017 erstmals veröffentlicht oder gesendet worden sind. Einsendeschluss ist Ende März 2018. Die Jury nominiert pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge. Die Bekanntgabe der ersten Preisträger erfolgt im Rahmen eines Festaktes im Spätherbst.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.verein-technisch-wissenschaftlicher-journalismus.de/medienpreis/

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