Metropolregion Hamburg

Hamburg Airport: Spätes Ferienende sorgt für Passagierwachstum im Januar

17.02.2017Unternehmen und Verbände

Der Hamburg Airport verzeichnete im ersten Monat des Jahres 2017 mehr als eine Million Fluggäste – dies geht aus dem heute veröffentlichten Monatsbericht hervor.

Bei frostigen Temperaturen reisten im Januar 2017 besonders viele Norddeutsche mit dem Flugzeug in den Süden. Es wurden mehr als eine Million Passagiere gezählt - dies sind 13,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das starke Passagierwachstum im Vergleich zum Vorjahr liegt vor allem an der veränderten Lage der Hamburger Schulferien und dem großen Mobilitätsbedürfnis der Norddeutschen. In der ersten Kalenderwoche 2017 verzeichnete der Hamburger Flughafen ein besonders starkes Passagierwachstum von 29,2 Prozent. Die restlichen Januarwochen wurden durch keine Sondereffekte beeinflusst und wiesen ein durchschnittliches Passagierwachstum auf.

Harte Wintertage beeinflussen Verspätungszahlen

Die winterliche Witterung beeinflusste zum Jahresstart den europäischen Flugverkehr - und damit auch den Verkehr am Flughafen Hamburg: Im Januar 2017 gab es dort 51 Starts und Landungen in der Zeit zwischen 23 und 24 Uhr. Ein Fünftel dieser Verspätungen sind direkt auf das Wetter zurückzuführen. Gerade in der ersten Januarhälfte wirkten sich die harten Wintertage und Blitzeis auf den Flugbetrieb aus. In der zweiten Hälfte des Monats normalisierten sich die Witterungsverhältnisse wieder. Hier zählte Hamburg Airport 13 Tage, an denen keine Maschine nach 23 Uhr starten oder landen musste.

Hamburg Airport analysiert kontinuierlich die Nutzung der Verspätungsregelung nach 23 Uhr durch die Airlines. Dabei hat sich gezeigt, dass im Januar 2017  rund ein Viertel der Verspätungen auf nur zwei Verbindungen entstanden sind. Wie mit der Pünktlichkeitsoffensive versprochen, wird gemeinsam mit Fluggesellschaften und Behörden in jedem Einzelfall geprüft, wie die betroffenen Verbindungen stabiler gestaltet werden können.

Flachstartverfahren soll am Hamburg Airport eingeschränkt werden

Seit 2012 wenden Airlines am Hamburg Airport das sogenannte Flachstartverfahren an, um Treibstoff zu sparen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. In den Sitzungen der Fluglärmschutzkommission wurde deutlich, dass einige Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Umland dieses veränderte Startverfahren als Steigerung der Lärmemission empfinden. Die professionellen Fluglärmmessungen des Hamburger Flughafens haben hingegen lediglich in unmittelbarer Flughafennähe eine Veränderung des Geräuschpegels nachgewiesen. Hamburg Airport nimmt das Empfinden seiner Nachbarinnen und Nachbarn ernst und setzt sich für einen Verzicht auf das Flachstartverfahren ein.

Hamburg Airport Monatsbericht als PDF

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