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Frühes Weihnachtsgeschenk: Delta Air Lines bestellt 100 A321neo ACF

14.12.2017Unternehmen und Verbände

Delta Air Lines hat bei Airbus 100 A321neo in der Airbus Cabin Flex-Konfiguration (ACF) in Auftrag gegeben. Die Flugzeuge erhalten PW1133G-JM-Getriebefan-Triebwerke von Pratt & Whitney.

"Wir freuen uns bei Airbus sehr, diese heiß umkämpfte Kampagne gemeinsam mit unserem Partner Pratt gewonnen zu haben und sind stolz, Delta mit unseren A321neo dienen zu können", sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus.

Deltas Entscheidung für die A321neo ACF folgt auf zahlreiche Aufträge, die das Unternehmen in den letzten Jahren für A321 mit der gegenwärtigen Triebwerksoption (ceo) erteilt hat. Delta erweitert ihre Flotte auf 117 A321ceo in der Ausführung mit CFM56-Triebwerken von CFM International. Delta Air Lines hatte Ende November eine Flotte von 196 Airbus-Flugzeugen in Betrieb: 150 Single-Aisle-Jets der A320-Familie, 42 A330-Widebodys und vier A350 XWB.

Airbus hat bei der A321neo ACF neue Passagiertüren und Verbesserungen am Rumpf eingeführt, die Airlines die Kabinenfläche optimal nutzen lassen. Das Flugzeug bietet eine Reichweite von 7.400 km/4.000 nm. Die A321 kann als das größte Mitglied der A320-Familie bis zu 240 Passagiere aufnehmen. Die A321neo wird mit den neuesten Triebwerken, aerodynamischen Verbesserungen und Kabineninnovationen den Treibstoffverbrauch bis 2020 um 20 Prozent reduzieren. Mit über 5.300 Bestellungen von 96 Kunden seit ihrer Einführung im Jahr 2010 hat die A320neo-Familie einen Marktanteil von rund 60 Prozent erobert.

Ein großer Teil der A321neo für Delta wird von der Airbus-Endmontagelinie in Mobile, Alabama, ausgeliefert. Die Fluggesellschaft hat seit letztem Jahr bereits 13 in den USA gefertigte Airbus-Flugzeuge übernommen. Insgesamt 50 Prozent der Auslieferungen im Airbus Single-Aisle-Segment erfolgen jedoch weiterhin aus Finkenwerder. Auch die Shipsets für das Werk in Mobile werden aus Hamburg geliefert.

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