Metropolregion Hamburg

Farnborough: Hamburg stärkt die Zusammenarbeit mit internationalen Clusterpartnern

Static Display auf der Farnborough International Airshow

Aero Montreal und Hamburg Aviation rücken zusammen

Suzanne M. Benoît (Aero Montreal) und Franz-Josef Kirschfink (Hamburg Aviation) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung

Die japanische Delegation zu Gast am Stand von Hamburg Aviation

EACP-Managerin Anna Maaßen mit den neuen Partnern vom französischen Cluster Normandie AeroEspace (NAE)

Zahlreiche Cluster-Partner nahmen an der Unterzeichnung der neuen EACP-Mitglieder NAE und MAC teil

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20.07.2016InternationalesMessenNeuigkeiten von Hamburg Aviation

Hamburg Aviation hat dieses Jahr erstmals auf der Farnborough International Airshow ausgestellt. Das Luftfahrtcluster kann nach der Messe auf zwei erfolgreiche Kooperationsvereinbarungen und zwei neue EACP-Mitglieder zurückblicken.

Die bedeutenden Luftfahrtstandorte Hamburg und Montreal verstärken ihre Zusammenarbeit. Auf der weltweit größten Luftfahrtmesse des Jahres, der Farnborough International Airshow (11. - 17. Juli 2016), haben führende Vertreter der Luftfahrtcluster Hamburg Aviation und Aéro Montréal einen offiziellen Kooperationsvertrag (Letter of Intent) unterschrieben. Damit wird die mit bis zu vier Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Internationalisierungsstrategie Hamburgs noch weiter gestärkt.

Durch die Vereinbarung sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute an den Standorten Hamburg und Montreal (Provinz Québec, Kanada) näher aneinander herangeführt werden - etwa durch gemeinsame transatlantische Kooperationen. Inhaltliche Kernfelder des Abkommens sind Forschung und Entwicklung, Struktur von Zulieferketten sowie Aus- und Weiterbildung. Die Partnerschaft mit Montreal, deren Anfänge bereits in Jahr 2008 zurückreichen, ist Teil der Internationalisierungsstrategie des Luftfahrtclusters Hamburg Aviation. Im Rahmen seiner Hightech-Strategie fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Austausch der beiden Luftfahrtstandorte in den nächsten Jahren mit bis zu vier Millionen Euro. Insgesamt hat das Kooperationsabkommen ein Projektvolumen von 12 Millionen Euro, davon stammt die Hälfte von kanadischer Seite.

"Hamburg und Montreal zählen beide zu den weltweit bedeutendsten Luftfahrtstandorten und ergänzen sich in ihren Kompetenzen sehr gut. Die jetzige Kooperationsvereinbarung ist der nächste logische Schritt in unserer Zusammenarbeit, die bereits sehr gut angelaufen ist. Sie stellt für Unternehmen und Institutionen auf beiden Seiten des Atlantiks eine Win-Win-Situation dar", sagt Dr. Franz Josef Kirschfink, Geschäftsführer von Hamburg Aviation.

"Wir pflegen bereits enge Beziehungen zu zahlreichen europäischen Luftfahrtstandorten. Durch die Kooperation bereiten wir Luftfahrtunternehmen aus Deutschland und Québec eine solide Basis, um Zusammenarbeit und Wachstum auf den Weg zu bringen", ergänzt Suzanne M. Benoît, Präsidentin von Aéro Montréal.

Neue Mitglieder für die EACP-Netzwerk

Das von Hamburg Aviation koordinierte europäische Luftfahrtcluster-Netzwerk EACP (European Aerospace Cluster Partnership) kann sich über zwei neue Mitglieder freuen. Im Rahmen der Farnborough International Airshow wurden das Moravian Aerospace Cluster (MAC) und Normandie AeroEspace (NAE) offiziell begrüßt, gemeinsam wurden Letter of Intents für die weitere Zusammenarbeit unterzeichnet. Mit NAE wird das Netzwerk mit französischen Clustern ausgebaut, MAC stellt den ersten Partner in Tschechien dar. Das EACP-Network besteht nun aus 37 Mitglieder-Clustern aus 15 Ländern, weitere Anfragen für eine Mitgliedschaft liegen vor.

Besuch der japanischen Delegation

Bereits im Juni 2015 hat Hamburg Aviation mit den beiden japanischen Akteuren Greater Nagoya Initiative Center (GNIC) und dem Chubu Aerospace Industrial Technology Center (C-ASTEC) ein MoU für die zukünftige Zusammenarbeit unterzeichnet. Die japanische Delegation nutzte nun in Farnborough die Gelegenheit, die Hamburger am Stand zu besuchen. Die Delegationsreise wurde im Anschluss in Hamburg fortgesetzt inklusive Besuchen des Hamburg Airports und dem HCAT+.

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