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Airbus bestätigt angepasste Produktionsraten beim A380- und A400M-Programm

07.03.2018Unternehmen und Verbände

Ab 2020 geplante Produktion von sechs A380 und acht A400M pro Jahr // Dialog mit Sozialpartnern eingeleitet, Schwerpunkt auf Personalverlagerung

Nach den bereits angekündigten Änderungen der A380- und A400M-Auslieferungspläne bestätigt Airbus die Anpassung der Produktionsraten in den Programmen A380 und A400M. Der neue Produktionsplan, der heute dem Europäischen Betriebsrat vorgelegt wurde, sieht ab 2020 die Fertigung von sechs A380 und acht A400M pro Jahr vor. Airbus nimmt nun auf europäischer und nationaler Ebene den Dialog mit den Arbeitnehmervertretern auf, um mögliche Auswirkungen auf die Belegschaft des Unternehmens zu erörtern und gemeinsame Ausgleichsmaßnahmen einzuleiten.

Aktuell geht Airbus davon aus, dass maximal 3.700 Stellen an Standorten in den Heimatländern des Unternehmens in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien betroffen sind. Airbus ist zuversichtlich, den meisten der betroffenen Mitarbeitern in Programmen, die sich derzeit im Hochlauf befinden, neue Stellen innerhalb des Unternehmens anbieten zu können. Airbus managt jedes Jahr eine Mobilitätsrate von zwölf Prozent und kann den Flexibilitätsgrad divisions- und funktionsübergreifend sowie über Tochtergesellschaften hinweg anpassen, um somit Personal auf andere Programmaktivitäten verlagern zu können.

Die Anpassung der A380-Produktionsrate folgt auf einen kürzlich erhaltenen Auftrag, der für das Programm in den kommenden Jahren Planungssicherheit bietet. Wie bereits angekündigt, kann Airbus die A380 mit einer Rate von sechs Maschinen pro Jahr industriell effizient produzieren. Auf Basis dieser Rate ist es Airbus möglich weitere Verkaufskampagnen zu führen, die zu einer Erhöhung der Produktion führen könnten.

Im A400M-Programm wird die Produktion ab 2020 auf acht Maschinen pro Jahr angepasst, nach Produktionsraten von fünfzehn A400M im Jahr 2018 und elf im Jahr 2019. Diese Anpassung basiert auf Gesprächen mit den A400M-Erstkundennationen. Airbus verfolgt Exportmöglichkeiten, die dieses Auslastungsniveau anheben könnten.

Zum Fortschritt der Gespräche wird sich Airbus zu gegebener Zeit äußern.

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