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InKa – Innovative Kabinensysteme

Kabinen und KabinensystemeÖko-EffizienzSpitzencluster-Wettbewerb

Mit dem Projekt InKa verfolgt das DLR e.V.das Ziel, modular ausgelegte Komponenten des Luftversorgungssystems im Flugzeug zu optimieren und damit die Effizienz und den Komfort in Flugzeugkabinen zu erhöhen.

InKa – Innovative Kabinensysteme ist ein Verbundprojekt aus dem Leuchtturmprojekt "Kabinentechnologie und multifunktionale Brennstoffzelle"  der Spitzenclusterstrategie von Hamburg Aviation. Es wird vom DLRe.V. Luft- und Raumfahrtpsychologie geführt und gliedert sich  in zwei Teilprojekte. 

Im ersten Teilprojekt  "Passagieroptimierte Kabinensysteme" wird angestrebt, die Luftzufuhr in die Kabine in Hinblick auf eine deutliche Steigerung des thermischen Komforts der Passagiere und der Energieeffizienz zu optimieren. In diesem Vorhaben ist konkret geplant, die Komfortwirkung einer Quellbelüftung in Verbindung mit neuartigen Kabinenluftauslässen zu bewerten.

Im Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik des DLR e.V. wurde ein bestehendes Kabinen-Mock-Up (Do 728) mit neuartigen Kabinenluftauslässen in einem Quellluftsystem ausgerüstet. In kontrollierten Versuchen mit diesen speziellen Klimabedingungen wurde die Strömungswirkung, der Energiebedarf sowie die resultierende Komfortwirkung mit Hilfe von Einschätzungen durch Testpersonen ermittelt. Das Projektteam der Abteilung Luft- und Raumfahrtpsychologie führte dazu Befragungen mit Testpersonen durch. Daten von 120 Personen aus drei Versuchskampagnen liegen vor und werden zurzeit ausgewertet. Die einzusetzenden Bewertungskriterien werden aktuell zusammengestellt und die Komfortwirkung von Mischbelüftung und Quellbelüftung in der Flugzeugkabine verglichen.

Das Teilprojekt 2  "Effiziente Brennstoffzellensysteme" wird durchgeführt vom Institut für Technische Thermodynamik | Elektrochemische Energietechnik des DLR e.V.. Schwerpunkt ist hier die Integration der Funktionalitäten des für Flugzeuganwendungen entwickelten Brennstoffzellensystems (BZ) in das Forschungsflugzeug DLR-ATRA, unter Berücksichtigung aller Schnittstellen zur Kabine, des Energiemanagements und der Abluftnutzung. Neben einer Studie zur Integration von BZ-Systemen ins Flugzeug, wurden die Spezifikationen des elektrischen Endenergiebedarfs, Qualifizierungsrichtlinien für elektrische Systeme sowie die Festlegung von "ParticularRisks"-Richtlinien für die Integration des Wasserstofftanks ermittelt und Prozeduren für die Fehlerfallerkennung ausgearbeitet. Eine BZ-Systemkonfiguration und Architektur zur Erhöhung der Dynamik der elektrischen Energieerzeugung wurde aufgestellt, Testsysteme sowie Teststände aufgebaut und zur Durchführung von Unterdruckmessungen angepasst. Die experimentelle Validierung der Betriebsparameter für die Schnittstellendefinition wird in nachfolgenden Arbeiten durchgefüh

Ansprechpartnerin

Dr. Claudia Marggraf-Micheel, claudia.marggraf@dlr.de ,+49 [0]40-51 30 96 21

Leitung

DLR e.V.
Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, Abteilung Luft- und Raumfahrtpsychologie

Förderung durch

Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Spitzenclusterstrategie